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Friedrich Cerha


OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN, 3.9.2007 (zu: Musiktage Mondsee) --- Zum Schluss das Klarinettenquintett (2004) des Composers in Residence, Friedrich Cerha: voller spritziger Einfälle (...). Ein großes gehalt- und klangvolles Kammermusikwerk, das so leidenschaftlich musiziert wurde, dass vom begeisterten Publikum ein Dacapo gefordert wurde.

DIE PRESSE, 27.4.2006 (zu: Quintett für Klarinette und Streichquartett, UA) --- Wieder gelang es Cerha trotz seines Faibles für ausgefeilte Konstruktionen, ein aufs erste Hören fassliches, hoch-expressives Werk zu schreiben.

DIE PRESSE, 20.12.2005 (zu: Violinkonzert, UA) --- Hätte der 27jährige Komponist damals, in den frühen fünfziger Jahren, eine Aufführung dieses eruptiv-genialistischen Werkes durchgesetzt, es hätte gewiß Sensation wie Skandal hervorgerufen. Aber auch heute noch frappieren Eigenständigkeit und Kühnheit der Komposition auf das Höchste.

DIE PRESSE, 17.3.1999 (zu: Alles Licht, UA) --- Das war das Erfreuliche dieses Abends, dass Musik vorgestellt wurde, die jenseits gedankenschwerer Novitätenjagd angesiedelt ist, die frischwärts neue Möglichkeiten ausprobiert, sich in Tönen auszudrücken.

ÖSTERREICHISCHE MUSIKZEITSCHRIFT, Mai 1998 (zu: Sechs Stücke für Solovioline, UA) --- Höhepunkt des Abends aber und einer des Festivals überhaupt waren Friedrich Cerhas Sechs Stücke, die zum Gelungensten zählen, was in den letzten Jahren von Cerha zu hören war. Konzis in der Klangsprache und in ihrer Transparenz an den Stil früherer Jahre erinnernd, dabei ohne auch nur den mindesten Spannungsabfall, überzeugten insbesondere die ersten drei Stücke.

WIENER ZEITUNG, März 1994 (zu: Für K, Festival Hörgänge) --- Dieses (...) gewagte Werk ließ keine Wünsche offen. Formal klar durchdacht schafft Cerha eine Atmosphäre, die von humoristischen Passagen bis zu lethargischen Phrasen reicht. Bravo.